News 2018

 

Gottardi verdoppelte Umsatz im
Online-Handel binnen fünf Jahren

Weinhändler Alexander Gottardi setzt auf Beratung und Kontinuität im Wettstreit mit dem Lebensmitteleinzelhandel.

 

Herr Gottardi, Sie füh­ren die Weinhand­ lung bereits in der 4. Generation. Befassen Sie sich schon mit der Nachfolgeregelung?

 

Alexander Gottardi:
Glücklicherweise möchte meine Tochter Elisabeth den Betrieb übernehmen. Sie hat den Bachelor-Studiengang „International Wine Business“ an der Fachhochschule Krems absolviert, dort hat sie viel über Weinbau, Marketing sowie Betriebswirtschaft gelernt. Derzeit unterstützt sie mich bis Weihnachten im Unternehmen. Dann wird sie einige Zeit im Ausland unterwegs sein, um Lieferanten und die Weinwelt außerhalb Österreichs kennen zu lernen. Wenn sie dann interessiert ist, meine Nachfolge anzutreten, wird das ein Thema in den nächsten drei bis fünf Jahren sein.

 

Gottardi besteht aus dem Großhandel und dem Einzelhandel. Was waren die prägenen Entwicklungen im Einzelhandel in den vergangenen Jahren.

 

Gottardi: Das ist einmal die Konkurrenz durch den Lebensmittelein- zelhandel und der neue Vertriebsweg im Inter net. Letzterer ist nicht nur für uns, sondern für den gesamten stationären Handel eine Heraus- forderung. Das hat das Geschäftsfeld verändert, da muss man mit. Trotz- dem sollte man sich von Online-Plattformen wie Amazon unterscheiden, indem die Tradition des Hauses Gottardi modern interpretiert wird.

 

Sie haben ja selbst eine Plattform, über die man Weine bestellen kann. Wie läuft dort das Geschäft im Ver­gleich zum traditionellen Handel?

 

Gottardi: Unser eigener Online-Handel ist eine sehr gute Ergänzung in unserem Vertrieb. Der Anteil am Gesamtumsatz liegt je nach Jahreszeit zwischen 20 und 30 Pro zent. Das ist eine Verdoppelung innerhalb der vergangenen fünf Jahre.

 

Wie sehen Sie die Kon­ kurrenz des Lebens­ mitteleinzelhandels?

 

Gottardi: Sie ist da, das ist unbestritten. Wir können uns preislich nie mit dem Lebensmitteleinzelhandel messen. Wir können uns nur von ihm in der Dienstleistung wie Weinverkauf durch Information sowie Kontinuität positiv abheben. Häugnden Kunden einen tollen Wein im Lebensmittelhandel, doch wenn sie ihn nachkaufen wollen, gibt es ihn nicht mehr, da es sich um eine Einmalaktion gehandelt hat. Wir hingegen achten auf Kontinuität. Wenn der Wein dem Kunden geschmeckt hat, kann er ihn wieder bei uns bekommen. Schmeckt der Wein nicht, können Sie ihn zurückgeben und bekommen das Geld zurück. So grenzen wir uns vom Lebensmitteleinzelhandel ab.

 

Sie betreiben auch ei­nen Großhandel gemeinsam mit einem Partner. Wie punkten Sie bei diesen Kunden?

 

Gottardi: In der Gastro nomie ist es noch wich tiger als im Einzelhandel, dass wir ein Sortiment mit namhaften Produk ten und Produzenten anbieten können. Gleichzeitig muss jedoch auch der Preis attraktiv sein. Hinzu kommt die Just- in-time-Lieferung: Kein Gastronom oder Hotelier deckt sich mehr im November für die geamte Wintersaison ein. Er kauft nur noch einen Vorrat für höchstens zwei Wochen. Also müssen wir im Stande sein, sofort nachzuliefern.

 

Gibt es Trends bei Wein?

 

Gottardi: Österreichi scher Wein wird schon seit Längerem gern ge- trunken. Es ist auch erkennbar, dass die bekannten großen Gebiete sich selbst aus dem Markt katapultieren, da die Weine zu teuer wurden. Daher suchen wir nach Alternativen. Wenn z. B. früher Weine aus der Wachau gekauft wurden, dann geht man nun ins Kremstal oder ins Weinviertel. Bei Rotweinen stellen wir einen zarten Trend Richtung Italien fest.

 

Gibt es magische Preis­ grenzen bei Weinen im Einzelhandel?

 

Gottardi: Vor zehn Jahren lag der Durchschnittspreis pro Flasche exklu- sive Mehrwertsteuer bei uns in der Weinhandlung knapp unter 8 Euro, heute liegt er bei fast 11 Euro. Das heißt, unsere Kunden legen mehr Wert auf Qualität.

 

Steckbrief
Alexander Gottardi lernte den Weinhandel im Familien­ unternehmen kennen. Er ver­ tiefte seine Kenntnisse bei Auf­ enthalten in Deutschland, den USA, Italien sowie Frankreich. 1998 wurde er Geschäftsführer des Großhandels. Seit 2010 ist er Alleingeschäftsführer des Einzelhandels.

 

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Foto: © Rudy De Moor

News 2018

 

„Menschen wollen Dinge
haben und nicht mehr kaufen“

Auf dem Tiroler Handelstag 2018 der Wirtschaftskammer präsentierte der
Chef der Regio Data, Wolfgang Richter, Konzepte für die Zukunft des Handels.

 

Innsbruck – Gestern fand in den Räumlichkeiten der Firma Gottardi Weine in Innsbruck der jährliche Handelstag der Wirtschaftskammer Tirol ( WK) statt. Dabei wurden wie jedes Jahr herausragende Unternehmen und Personen im Handel geehrt. Zum Auftakt gab WK-Vizepräsidentin Barbara Thaler, die durch die Veranstaltung führte, einen kurzen Überblick über die aktuelle Situation des Einzelhandels in Tirol bzw. in Österreich.

 

„Wir haben derzeit eine hervorragende Ausgangssituation. Die Konjunktur läuft gut und die standortpolitischen Entscheidungen der neuen Regierung sind ein Schritt in die richtige Richtung“ betonte Thaler. Besonders freue sie, dass der neue Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann gut angenommen werde. Ein Problem, an dem man arbeiten müsse, sei der Fachkräftemangel, auch wenn dieser den Handel nicht ganz so hart treffe wie andere Branchen.

 

Anschließend referierte Wolfgang Richter, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Regio Data, über das Thema „Neue Konsumen- ten – neue Konzepte für den Handel“. Kern seiner Ausführungen: Lebensformen, Wertehaltungen und damit das Konsumverhalten verändern sich rasant. Und wer dies ignoriert, habe schon verloren.

 

„Menschen wollen heute Din- ge haben, nicht kaufen“, so Richter. Und dabei wähle der Kunde – im Gegensatz zu früher – den „Kontaktpunkt“ aus. Und das Internet sei nicht die Ursache, sondern der „Ermöglicher“ dieser Veränderungen. „Es ist sinnlos, mit dem Internet konkurrieren zu wollen“, betonte Richter. Es gehe viel mehr darum, von dessen Stärke zu lernen bzw. diese zu nutzen. Grundsätzlich werde es auch notwendig sein, über zusätzliche Angebote – auch wenn diese unter Umständen mit dem eigentlichen Geschäftsmodell nichts zu tun haben – die notwendige Frequenz zu schaffen, mehr an „Events“ zu denken und, vor allem, auf Beratung auf „Augenhöhe“ zu setzen. Denn eines sei auch klar: Bei dem Übermaß an Angebot braucht es auch Orientierung. Und das sei eine Chance.

 

Zum Abschluss des offiziellen Teiles des Tiroler Handels- tages wurde die Firma Obst Niederwieser aus Innsbruck zu ihrem 100-Jahr-Jubiläum geehrt. Eine weitere Ehrung erhielt die im Agrarhandel tätige Firma Hechenbichler für ihr 70-JahrJubiläum. Ebenfalls vor den Vorhang geholt wurden der Innsbrucker Trafikant Erwin Raggel für sein 50-Jahr- und die Trafikantin Vera Doppelhammer aus Niederndorf für ihr 60-Jahr-Jubi- läum. (hu)

 

Quelle: Tiroler Tageszeitung

Foto: © Die Fotografen

News 2018

 

Ernte in Italien 2018

Nach voraussichtlichen Prognosen von 55 Mio. Hl Erntemenge wird das Jahr 2018 den höchsten Mengenertrag in diesem Jahrhundert bringen. Interessanterweise profitieren besonders die nördlichen Regionen und Mittelitalien während es im Süden nur bescheidene Zuwächse gegenüber dem Vorjahr gibt. Apulien wird dennoch weiterhin die produktionsstärkste Region bleiben gefolgt vom Veneto, der Emilia-Romagna und Sizilien.

 

Der Winter in Italien war geprägt von tiefen Temperaturen und ausreichend Schnee und Niederschlägen. Im Frühjahr wurden die meisten Gebiete von Frostschäden verschont. Im Frühjahr und Frühsommer gab es einen steten Wechsel zwischen Niederschlag und hohen Temperaturen. Der starke Regen hat in manchen Gebieten im Süden Italiens zu Pilzkrankheiten geführt. Ende August richtete Starkregen und Hagel einige Schäden in verschiedenen Weinbauregionen an.

 

Die unterschiedliche Erntemenge hat 2018 dazu geführt, dass die Weinpreise im Norden Italiens unter den Weinpreisen im Süden Italiens liegen. Die Warenströme haben sich verschoben – es wird nun Wein vom Norden in den Süden geliefert!

 

Wir haben aktuell sehr attraktive Angebote für alle Weinsorten und Weinqualitäten.

  • Sektgrundweine ist auch in niedriger Gradation verfügbar – beste Preise aus dem Veneto und den Abruzzen
  • Tafelweine Weiß, Rot und Rosé aus Norditalien
  • Rebsortenweine aus dem Veneto, den Abruzzen, Apulien und Sizilien
  • Rossissimo in verschiedenen Farbtiefen aus der Emilia-Romagna
  • Konzentrate sind dieses Jahr mit Spanien konkurrenzfähig

 

Wir erwarten ihre konkrete Anfrage!

 

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News 2018

 

Tirols Finest - Bestes Wasser trifft auf besten Wein aus Tirol
Die Fafga alpine superior 2018 punktet einmal mehr mit Qualität und den neuesten Trends

Es ist die reinste Essenz der Natur, einer unserer wertvollsten Ressourcen, ein Stück Heimat. Die beste Lage in Kombination mit einer unverwechselbaren Reinheit. Pur, rein, klar.

 

Wein und Wasser haben mehr gemeinsam, als es auf den ersten Blick scheinen mag - und dieses “besonders gute Wasser” wohl noch mehr. Wellwasser ist keine weitere Einwegflasche im Getränkeregal und auch keine Alternative zu Leitungswasser, sondern die Revolution mit Leitungswasser.

 

Die Idee ist es, die Qualität unseres hochwertigen Quellwassers durch den Einsatz einer dreistufigen High-Tech-Wasser- aufbereitungsanlage zu sichern, sozusagen aus dem Gestein direkt ins Wasserglas, und somit das Bewusstsein für unser heimisches Wasser noch weiter zu stärken.

 

Entstanden ist dieser Gedanke, als Dietmar Meraner bei einem Glas Wein saß und nach dem “besten Wasser zu einem guten Wein” suchte - und fand. Diese und viele neue Innovationen erwarteten die Besucher der diesjährigen Fachmesse für Gastronomie, Hotel und Design, der FAFGA 2018 in der Innsbrucker Messe - und nicht nur das beste Wellwasser, sondern natürlich auch den guten Wein aus dem Hause Wein Tirol.

 

Einfach ein unschlagbares Team, die perfekte Symbiose und Genuss pur.

 

Bild:
Dietmar Meraner (GF Wellwasser Technology), Mag. Simon Franzoi (WKO, Sparte Handel) und Dr. Alois Schellhorn (GF Sparte Handel der WKO und Wein Tirol) am Wellwasser-Stand auf der FAFGA (v.li.).

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Aktueller Marktbericht

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News 2018

 

Wellwasser-Stand auf der FAFGA '18 

Auf der FAFGA '18 konnten sich Besucher davon überzeugen welch nachhaltigen und umweltfreundlichen Beitrag Wellwasser Technology mit seiner dreistufigen Wasseraufbereitungsanlage als Alternative zu abgefüllten Wässern leistet. Dr. Alois Schellhorn und Mag. Simon Franzoi von der WKO Tirol Sparte Handel genossen zum guten Wein das beste wellwasser®.

 

Foto: Dietmar Meraner (GF Wellwasser Technology), Mag. Simon Franzoi (WKO, Sparte Handel) und Dr. Alois Schellhorn (GF Sparte Handel der WKO und Wein Tirol) am Wellwasser-Stand auf der FAFGA (v.li.).

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Alexandra und Georg Flür - Weinbauern aus Nordtirol

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Interview Globalisierung

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Erntevorschau Argentinien

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Erntevorschau Europa

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Weinernte in Südafrika

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Ernteprognose für Südafrika

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Australien im Rekordjahr 2017

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